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Übersicht unserer Aktivitäten

Frauentreff sagt November-Termin ab

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 26. Oktober 2020, 16:11 Uhr in Allgemein.

Wegen der aktuellen Corona-Lage kann der am 2. November geplante Frauentreff des Heimatvereins leider nicht stattfinden. Kommende Veranstaltungen werden rechtzeitig angekündigt.

Vortrag mit Dr. Feld fällt aus

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 8. Oktober 2020, 09:36 Uhr in Allgemein.

Der am Donnerstag (15. Oktober) vorgesehene Vortrag in der Großen Kirche über Vorkommnisse in der NS-Zeit in Burgsteinfurt muss wegen Erkrankung des Referenten Dr. Willi Feld leider ausfallen. Er soll allerdings im Januar/Februar 2021 nachgeholt werden.Der Termin wird  rechtzeitig bekannt gegeben.

 

 

Reservelazarett Thema beim Frauentreff

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 29. September 2020, 15:52 Uhr in Allgemein.

Die Frauengruppe des Heimatvereins trifft sich am Montag (5. Oktober) um 14:45 Uhr in der ehemaligen Gaststätte des Martin Luther-Hauses zum gemeinsamen Kaffeetrinken und Rosinenbrot essen. Als Gast wird Hermann Josef Pape erwartet, der den Nachmittag mit einem Lichtbildervortrag zum Thema „Reservelazarett Burgsteinfurt, ein Ort der Rettung für viele“ in den Jahren 1939 bis 1946 bereichert. Die Frauen werden gebeten, Kaffeegeschirr und Tafelmesser mitzubringen. Ein Mund-Nasenschutz ist erforderlich.hutz ist erforderlich.

Blaudruckerei geschlossen

Verfasst von R.Menebröcker, Sonntag, 27. September 2020, 12:15 Uhr in Allgemein.

Die Blaudruckerei des Heimatvereins bleibt am  29. September (Dienstag) geschlossen.

Alter der Kirche (noch) nicht eindeutig geklärt

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 16. September 2020, 11:23 Uhr in Allgemein.

"Vor Ort" in der Großen Kirche erläuterte Dr. Christof Spannhoff seine Spurensuche nach den Ursprüngen des Gotteshauses. Foto: Menebröcker

Die Einrichtung der großen Kirche in Burgsteinfurt darf bereits im 9. wenn nicht gar im 8. Jahrhundert vermutet werden. Zu dieser Einschätzung kam Dr. Christof Spannhoff vom Institut für vergleichende Städtegeschichte bei seinem Vortrag am Dienstagabend auf Einladung des Heimatvereins Burgsteinfurt und des Kulturforums, der wegen der Corona-Pandemie in der Kirche stattfand.  Als Gründe nannte der Historiker, dass die städtische Siedlung später entstand als die Kirche im Bereich des Friedhofs. Der heutige Stadtbereich wurde erst im 13. Jahrhundert angelegt (erste Erwähnung 1322). Stadtrechte nach münsterischem Vorbild verlieh Ludolf von Steinfurt seinem Ort 1347, die Befestigung der Stadt erfolgte nach 1396.

Karl der Große und Liudger, der 805 als erster Bischof von Münster eingesetzt wurde, waren nicht die  Ersten, die den christlichen Glauben im Münsterland verbreiteten, verwies Spannhoff auf die Brüder Ewalde, die bereits gut 100 Jahre vor  Karl dem Großen als Missionare hier tätig waren. Aus Bestattungen kann geschlossen werden, dass es bereits vor Karl dem Großen und Liudger Christen in Westfalen gab.

Die Kirche im alten Sachsen nannte Spannhoff eine Missionskirche, feste Bistümer mit genauen Grenzen bildeten sich erst im Hochmittelalter (1050 bis 1250). Schriftlich indirekt erwähnt wird das heutige Burgsteinfurter Gotteshaus erst 1238, indem ein „plebanus in Stenvorde“ – also ein Priester in Steinfurt – namens Henricus genannt wird. 1247 ist von einem Kirchspiel Steinfurt die Rede.

Architektonisch gehen die ältesten Teile der Kirche auf einen romanischen Bau des frühen 13. Jahrhunderts zurück. Bisherige Funde lassen auf einen Vorgängerbau schließen. Die These, dass die Burgsteinfurter Kirche im frühen 9. Jahrhundert gegründet wurde, könne von archäologischer Seite bisher weder bestätigt noch widerlegt werden.

Laut Spannhoff hat es sich um eine Eigenkirchengründung  auf dem Aahof gehandelt. „Da die Edelherren von Steinfurt 1270 das Patronatsrecht an die vermutlich 80 Jahre zuvor gegründete Johanniterkommende übertragen konnten, waren sie also die damaligen Eigenkirchenherren“, so der Historiker, der darauf verwies, dass Patrozinien im Lauf der Jahrhunderte häufig wechselten. Voraussetzung für ein Patrozinium war der Besitz von Reliquien. Wie aber kamen Überreste der hl. Willibrord nach Burgsteinfurt? Als Möglichkeit nannte Spannhoff, das der im Münsterland missionierende Abt Beornrad sie aus Echternach,  wo Willibrord seine letzte Ruhestätte fand, mitgebracht hat. Das Patrozinium des hl. Willibrord wird urkundlich erstmals 1415 erwähnt.

Weiter ging der Redner auf die ungenaue Ostung der Burgsteinfurter Kirche ein, dessen Abweichung bei sieben Grad liegt. Die unsaubere Ostung der Kirche deutet auf eine Errichtung unmittelbar nach den Sachsenkriegen (772 – 804) hin.

Das hohe Alter einer Kirche ist stets an eine günstige Verkehrslage gekoppelt. Die Steinfurter Aa wurde von einer „via regia“, einem Königsweg gekreuzt. Weiteres Indiz ist der Standort der Kirche außerhalb der Stadt. Absolute Gewissheit über das Alter der Großen Kirche in Burgsteinfurt könnten aber nur eindeutige archäologische Ergebnisse bringen, hofft der Historiker, dass die Methoden auf diesem Gebiet weiter verfeinert werden.

Auf den Spuren der Großen Kirche

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 8. September 2020, 17:45 Uhr in Allgemein.

Vortrag von Dr. Christof Spanhoff in der Großen Kirche

Wird das Geheimnis der Großen Kirche am Dienstag der kommenden Woche gelüftet, wenn Dr. Christof Spannhoff in seinem Beamer-Vortrag in der Großen Kirche auf den Ursprung derselben im Rahmen von Missionsbemühungen im Raum Münster/Mimigernaford eingeht und auch für   mögliche Standorte Lösungen anbietet?

Die Große Kirche im 18. Jahrhundert. Bild: Hilgemann

Bereits mit der Einsetzung Beonrads, 775 als Abt von Echternach, begannen die Bekehrungsversuche der Sachsen und führten dann ab 777 in relativ abgesicherten Gebieten zur Konsolidierung  der Christianisierungbemühungen.

Kirchengründungen erfolgten auf fränkischen Königsgütern oder auf Erbgütern von sächsischen Adeligen, die sich schon früh zum neuen Glauben hatten bekehren lassen. Da sich deren Siedlungen hauptsächlich an Wasserläufen, alten Heerstraßen, Wegkreuzungen und an Flussüberquerungen befanden, eigneten sich diese Standorte u.a. aus strategischen Gründen auch für die Errichtung von Missionsstationen, sofern das umliegende Gebiet erobert und christianisiert war.

Von Kirchengründungen auf Königsgütern sind Rheine, Wettringen und Schöppingen bekannt, die bis zur Schenkung von Ludwig dem Frommen an das Marienkloster in Herford am 7. Juni.838 königliche Eigenkirchen waren. Könnte das Geschehen bei der Großen Kirche in Burgsteinfurt nicht so ähnlich gewesen sein? Mal schauen, was Dr. Christof Spannhoff dazu zu sagen hat!

Die Veranstaltung findet wegen der Corona-Zeiten nicht wie üblich in der Niedermühle sondern in der Großen Kirche statt. Dabei wird das Konzept der evangelischen Kirchengemeinde zur Corona- Schutzverordnung von Heimatverein Burgsteinfurt/VHS voll inhaltlich übernommen. Die üblichen Hygiene-Vorschriften und das Tragen von Masken sind allerdings Voraussetzung.

Der Vortrag beginnt am 15. September (Dienstag) um 19 Uhr. Die Kirchentür ist ab 18.15 Uhr geöffnet. Für Mitglieder des Heimatvereins ist der Besuch des Vortrages kostenfrei, während alle übrigen interessierten Besucher eine Kursgebühr von sechs Euro zu zahlen haben.

Zusätzliche Informationen können jederzeit bei Gottfried Bercks, Tel. 02551/5021, eingeholt werden. Eine vorherige Anmeldung zur Teilnahme ist erwünscht, Tel 02551/5987 (Stadtmuseum).

Frauentreff im Martin-Luther-Haus

Verfasst von R.Menebröcker, Sonntag, 30. August 2020, 12:02 Uhr in Allgemein.

Der Frauentreff des Heimatvereins startet nach der Corona bedingten Zwangspause am 7. September (Montag) mit einem gemütlichen Kaffeetrinken mit selbstgebackenem Rosinenbrot. Ort des Treffens ist diesmal die ehemalige Gaststätte des Martin Luther Hauses an der Wettringer Straße, die eine bessere Umsetzung der Abstandsregeln als die Niedermühle ermöglicht. Beginn des Treffens ist um 14:45 Uhr. Als Gast ist Heinz Epker eingeladen , der den Frauen die plattdeutsche Sprache anhand von  Gedichten und Anekdoten von Augustin Wibbelt nahebringen wird. Die Frauen werden gebeten, einen Mundschutz mitzubringen, der außerhalb des festen Sitzplatzes getragen werden sollte. Ebenso sollten Kaffeegeschirr und ein Tafelmesser mitgebracht werden.

"Pflegegeld" für Burg Ascheberg

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 17. August 2020, 23:09 Uhr in Allgemein.

Mit einem Historienspiel wurde am 2. Juni 2013 die Anlage eröffnet.

Die Pflege des Bodendenkmals „Burg Ascheberg“ ist dank einer Spende der Kreissparkasse weiter gesichert. 3000 Euro stellte das Kreditinstitut dem Heimatverein zur Verfügung. Stephan Runde, Regionaldirektor der Kreissparkasse, übergab das Geld an die HV-Vorsitzende Dr. Barbara Herrmann und Hans Knöpker sowie Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer, qua Amt geborenes Mitglied im Vereinsvorstand, die sich bei der Sparkasse um den Zuschuss bemüht hatte.

Über die Geschichte  der Burg, insbesondere die Entstehung, weiß man nur sehr wenig. Im 12. Jahrhundert tauchten für kurze Zeit eine Bauerschaft und eine Familie von Ascheberg in den Quellen auf. Bereits 1206 bedeutete aber der Eintritt von Odelildis „matrona nobilis de Ascenberhg“ in ein Kloster bereits wieder das Ende von Geschlecht und Territorium. Einer Chronik der Steinfurter Johanniterkommende aus dem 15. Jahrhundert nach wurde die Burg um 1164 in einer Fehde der Ascheberger mit den Herren von Steinfurt von diesen zerstört.

Eine „authentische Rekonstruktion, aber kein Abbild der Wirklichkeit“ nannte Dr. Christoph Grünewald vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe bei der Übergabe der neu gestalteten Anlage am 2. Juni 2013, was mit der Burg Ascheberg geschehen ist.  50000 Euro Fördermittel  kamen damals für die Neugestaltung zusammen.

Beim aktuellen Termin bedauerte Hans Knöpker, dass der geschichtsträchtige Ort von einigen Zeitgenossen für Feten und Müllablage missbraucht werde. Nachbarn hätten jedoch ein Auge darauf, dass der Unfug nicht überhand nähme.

Die Spende der Sparkasse soll verwendet werden, die Wege auszubessern und beschädigte Hinweistafeln zu ersetzen. Knöpker danke den Mitarbeitern des Baubetriebshofes, die die Schutzhütte am Eingang instandgesetzt und gereinigt haben.

Keine Abendradtouren

Verfasst von R.Menebröcker, Samstag, 18. Juli 2020, 10:23 Uhr in Allgemein.

Die Abendradtouren des Heimatvereins finden wegen der Corona-Pandemie derzeit nicht statt. Nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt der Stadt sind Radtouren nach den Corona-Richtlinien nur mit bis zu zehn Personen zulässig. Daher werden die Fahrten erst wieder durchgeführt, wenn die Richtlinien gelockert worden sind.

Jahresfahrt auf August 2021 verschoben

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 25. Juni 2020, 15:29 Uhr in Allgemein.

Die große Erlebnisfahrt mit dem Heimatverein Burgsteinfurt im August 2020 wird abgesagt. Die Organisatoren teilen mit, dass aufgrund der aktuellen Corona-Situation und der damit verbundenen Einschränkungen bei der Busfahrt, bei Ausflügen, bei Führungen und beim Hotel- und Gaststättenaufenthalt, eine Durchführung der Reise nur unter erschwerten Bedingungen möglich wäre. "Spaß und Freude soll eine Fahrt bringen, ist aber unter diesen Umständen nicht möglich. Deshalb wird die Fahrt in den Schwarzwald mit dem gleichen Programm in das nächste Jahr auf den 7. bis 10. August 2021 verschoben", teilt Organisator Hermann Lindhof mit.