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Übersicht unserer Aktivitäten

Frauen radeln ins Künstlerdorf

Verfasst von R.Menebröcker, Heute, 11:17 Uhr in Allgemein.

Der Frauentreff des Heimatvereins startet am Montag (3. Juli) zu seiner traditionellen Sommerradtour. Ziel ist Schöppingen. Dort ist um 14.30 Uhr das Kaffeetrinken und Kuchenessen im Cafe des Künstlerdorfes geplant. Nach einer Einführung durch einen jungen Künstler in die Aufgaben und Intentionen des Künstlerdorfes folgt die Besichtigung des Ortskerns von Schöppingen mit Führung u.a. durch Kirche und Rathaus. Start der Fahrradtour  ist um 12.30 Uhr am Blumenhaus Gasch an der Ochtruper Straße.

Reise in die Vergangenheit der Porzellanmalerei

Verfasst von R.Menebröcker, Samstag, 24. Juni 2017, 11:24 Uhr in Allgemein.

 

Auf eine Reise in die Vergangenheit der Porzellanmalereit nahm Rainer-Ludwig Daum die Zuhörer im Stadtmuseum mit. Foto:Pape

Von Hermann-Josef Pape

Zum Abschluss der Porzellanausstellung überraschte der Vorsitzende des Porzellanmuseums Münster Rainer-Ludwig Daum. an zwei Abenden im Stadtmuseum die Teilnehmer mit einem Vortrag über Porzellanmalereien in Nordrhein-Westfalen. Daum präsentierte ausgezeichnete und seltene Fotos nicht nur von Porzellanen, die denen des ausstellenden Burgsteinfurter Porzellanmalermeisters Heinz Pettirsch in Dekor und Farbe ähnlich sind. Mit alten Bildern aus der Provinzialhauptstadt Münster gab es eine kleine Reise in die Vergangenheit.

Gegebenheiten und Hintergründe über die verschiedenen Porzellanmalereien in NRW standen  im Vordergrund. Als Pettirsch sich in Burgsteinfurt selbstständig machte, waren mehrere größere und kleinere Porzellanmaler tätig. Alle hatten gemeinsam, dass sie sich die Weißware von unterschiedlichen Herstellern beschaffen mussten und dann dekorierten. Es  wurden Exponate der Malerei Spitzer aus Dieringhausen und  Porzellane der Malerei Severin aus Bünde gezeigt.

 Auch die Malereien von Bernhard te Uhle und Kurt Sünderhauf aus Münster blieben nicht unerwähnt, sowie  zuletzt die Porzellanmanufaktur Rhenania in Bonn-Duisdorf, in der schon seit dem Jahr 1945 Maler aus Münster  anfingen und wie Heinz Pettirsch in Burgsteinfurt die Muster und Farben mit in den neuen Betrieb einbrachten. So entstanden viele Ähnlichkeiten unter den Malereien, die Daum anhand von gegenüberstellenden Bildern deutlich machte.

 Im Anschluss führten die Mitarbeiter des Heimatvereins im Stadtmuseum die Teilnehmer durch die Ausstellung. Weitere Informationen im Internet unter www.porzellanmuseum-muenster,com.

Reise zur Kultur des Münsterlandes

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 15. Juni 2017, 11:36 Uhr in Allgemein.

„Die Kinder vom Sachsenhof„ war das Thema eines unterhaltsamen Nachmittags beim Frauentreff des Heimatvereins mit der Burgsteinfurter Autorin Ulrike Karau (l.)Foto: Hilgemann

Von Marlene Hilgemann

Zu einem Ausflug in die Geschichte unserer Vorfahren lud die Grundschullehrerin Ulrike Karau die Frauen des Heimatvereins im Rahmen des monatlichen Frauentreffs ein. Als die Sachsen vor 1.200 Jahren unser Gebiet an der Ems besiedelten, hinterließen sie ihre Spuren in der Bauerschaft Pentrup, unweit von Greven. Dort haben Heimatfreunde die Nachbildung eines typischen Sachsenhofes errichtet. Einmal im Jahr findet dort ein Aktionstag statt, der die Aktivitäten der damaligen Zeit nachempfindet. In diesem Jahr am 2. Juli. Ulrike Karau fand diese historische Wiedererweckung so spannend, dass sie darüber vor neun Jahren ein Kinderbuch geschrieben hat, „Die Kinder vom Sachsenhof“. Anschaulich und bildhaft nahm die Referentin die Frauen mit auf eine Reise zu den Wurzeln unserer Kultur im Münsterland. Lebensumstände und Gepflogenheiten der Menschen in damaliger Zeit ließ die Pädagogin anschaulich in ihren Romanfiguren, den Kindern Swantje, Willi, Otto und der kleinen Schwester Hildrun wiederaufleben, die sich ähnlich wie die Kinder heute ärgern und miteinander spielen, aber auch schon auf dem Hof arbeiten müssen. Emso, der Vater bearbeitet als freier sächsischer Bauer zusammen mit seiner Frau Freya sein Land. Natürlich spielte auch Karl der Große, der die Christianisierung unserer Vorfahren vorangetrieben hat, eine wichtige Rolle, gegen dessen Soldaten der Romanvater als junger Mann gekämpft hatte. Die Bewohner des Sachsenhofs glaubten nämlich noch an die Macht verschiedener Götter. Namen wie Donar und Freya finden sich heute noch in den Wochentagen Donnerstag und Freitag wieder. Das Buch richtet sich in erster Linie an Kinder, ist aber auch für Erwachsene lesenswert. Auf kindgerechte Weise vermittelt Ulrike Karau geschichtliche Zusammenhänge, die unser Leben bis heute beeinflussen und von denen wir oft nur wenig wissen. Frau Karau bedauert: „Unsere Kinder wissen mehr von Cowboys und Indianern als von der eigenen Geschichte.“ Für die Frauen des Frauentreffs ein lehrreicher Nachmittag in der Niedermühle. Geschichte muss nicht trocken sein.

Radtour zum Spargelessen

Verfasst von R.Menebröcker, Sonntag, 11. Juni 2017, 16:46 Uhr in Allgemein.

Die Radelgruppe des Heimatvereins Burgsteinfurt trifft sich am Freitag (16.6.) um 16 Uhr bei Gisela und Wilhelm Dudek in Sellen zu einer Abendradtour. Als Ziel soll die Gaststätte "Timmer-Gellenbeck" in Ohne angesteuert werden. Hier wird den Radlern wie gewohnt ein reichhaltiges Spargel-Büffet serviert. Die Route verläuft über Welbergen, die Bauernschaften Rothenberge und Brechte nach Ohne. Der Rückweg erfolgt über Haddorf, Andorf und Aabauernschaft nach Burgsteinfurt. Zur Vorbereitung des Spargelmenüs wird um Anmeldungen ausnahmsweise bei der Provenzial-Versicherung Lindhof & Kolthoff, Tel. 02551/3202, bis Mitwoch (14.6.) gebeten. Dieser Tour können sich Nichtmitglieder gerne anschließen.

Zwei Vorträge: Porzellanmalereien in NRW

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 7. Juni 2017, 15:23 Uhr in Stadtmuseum.

Die Sonderausstellung "Erinnerung an goldene Zeiten" Porzellan von Heinz Pettirsch im Stadtmuseum Steinfurt ist nach Verlängerungen noch bis zum 21. Juni zu besichtigen.  Die Besucherresonanz war gemessen an der Erwartung überwältigend. Das Ergebnis des Porzellanmalermeisters Pettirsch,  sein handwerkliches und gleichzeitig künstlerisches Wirken ist in vielen Haushalten in Burgsteinfurt und Umgebung noch vorhanden. Viele Eigentümer der für ihn charakteristischen Produkte haben ihre kostbaren Sammelstücke - nicht ohne Stolz - der Ausstellung zur Verfügung gestellt. Heinz Pettirsch hat nicht nur ein neues Gewerbe in Burgsteinfurt eingebracht, er hat positiv zur Bedeutung Burgsteinfurts beigetragen.

Über die Ausstellung hinaus ergaben sich auch Kontakte zum Porzellanmuseum in Münster, in dem Ergebnisse der Arbeit von Heinz Pettirsch auch eine bedeutende Rolle spielen.  Nachdem Rainer-Ludwig Daum, Leiter des Porzellanmuseums Münster, von der Ausstellung im Stadtmuseum Steinfurt eine Einladung zur Eröffnung erhielt, nahm er Kontakt zum  Arbeitskreis des Heimatvereins Burgsteinfurt im Stadtmuseum auf. Er ergänzte die Sonderausstellung mit Exponaten aus dem münsterischen  Porzellanmuseum und konnte vieles zur Porzellanmanufaktur beisteuern.

Zu diesem Thema konnten die Mitarbeiter im Stadtmuseum den Leiter des Porzellanmuseums Münster zu  zwei Dia-Vorträgen am Montag, den 12. Juni und 19. Juni, um 19.00 Uhr im Stadtmuseum gewinnen. Dazu wird der Referent  noch weitere Exponate mitbringen.  Hierzu wird herzlich eingeladen. Um den räumlichen Rahmen zu planen, ist die Teilnahme unter der Telefonnummer 02551-5987, Stadtmuseum Steinfurt, An der Hohen 13, erforderlich .

Die Kinder vom Sachsenhof

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 5. Juni 2017, 15:39 Uhr in Allgemein.

Die Frauengruppe des Heimatvereins lädt am Montag, 12. Juni um 15 Uhr in die Niedermühle ein.Als Referentin wird Ulrike Karau, Lehrerin an der Graf Ludwig-Schule in Burgsteinfurt zu Gast sein. Frau Karau hat 2009 das Buch „Die Kinder vom Sachsenhof“, (Untertitel „ Wie unsere Vorfahren von den Göttern zu Gott fanden“ ) herausgebracht, in dem sie die Geschichte der Christianisierung der Sachsen vor über 1200 Jahren darstellt. Das Buch richtet sich in erster Linie an Kinder ist jedoch auch für Erwachsene hochinteressant. Das Team der Frauengruppe freut sich auf einen unterhaltsamen und lehrreichen Nachmittag.

Ausstellung am Mühlentag

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 31. Mai 2017, 15:15 Uhr in Allgemein.

Zum Mühlentag am 5. Juni (Pfingstmontag) wird in der Niedermühle ein Teil der Ausstellung „200 Jahre Kreis Steinfurt“ gezeigt.  Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten des Kreises Steinfurt zum 200-jährigen Bestehen im vergangenen Jahr haben das Straßenbauamt und das Vermessungs- und Katasteramt des Kreises sowie der Kreisheimatbund und zwölf Heimatvereine aus dem Kreis, darunter auch Burgsteinfurt, die Ausstellung „Grenzen - Straßen - Brücken“  am 6. November gemeinsam präsentiert. Diese Ausstellung war der Geschichte der Grenzen und der Infrastruktur gewidmet und ist seit März auf Wanderschaft.

Der Themenbogen dieser Wanderausstellung spannt sich von den Postrouten im 19. Jahrhundert über die Geschichte des Max-Clemens-Kanals, den Kohleabbau, den Bau der Chausseen, der B 54n sowie der A 1 bis hin zur Entstehung des Flughafens Münster-Osnabrück.

Die Niedermühle ist am Pfingstmontag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Das Wasserrad wird sich nicht drehen, eine Bewirtung findet nicht statt.

Das Stadtmuseum, An der Hohen Schule, ist am Pfingstmontag ebenfalls geöffnet. Auch dort sind einige der 25 Roll-Ups zu sehen. Das Stadtmuseum ist am Samstag, Sonntag und Montag (3. bis 5.6.) jeweils von 14.30 bis 17 Uhr geöffnet. Dann ist auch die erweiterte Industrieausstellung mit Briefköpfen Burgsteinfurter Firmen zu sehen.

Im Stadtmuseum können auch zahlreiche historische Schriften eingesehen werden. So zum Beispiell die „Steinfurter Armenstifungen“, ein Gutachten von Pstor Engel über die Zusammenlegung der Städte oder von Prof. Dr. Karl Döhmann das Buch „Beiträge zur Geschichte der Stadt und Grafschaft Steinfurt.

Außerdem ist auch die Ausstellung, die dem Burgsteinfurter Porzellanmaler Heinz Pettirsch gewidmet ist, zu sehen.

Die Wanderausstellung 200 Jahre Kreis Steinfurt wird nach Pfingsten bis zum 16. Juni im Rathaus in Borghorst zu den Öffnungszeiten zu sehen sein.

 

Abendradtour nach Neuenkirchen

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 25. Mai 2017, 22:40 Uhr in Fahren & Wandern.

Die Radelgruppe des Heimatvereins trifft sich am Mittwoch (31.5.2017) um 16:30 Uhr bei Gisela und Wilhelm Dudek in Sellen zu einer Abendradtour. Als Ziel soll das "Cafe Jedermann" in Neuenkirchen angesteuert werden. Die Route verläuft über Welbergen, die Bauernschaften Rothenberge, Vollenbrock, Andorf und Offlum nach Neuenkirchen. Der Rückweg erfolgt über den Bahnradweg, und Wettringen nach Burgsteinfurt. Dieser Tour können sich Nichtmitglieder gerne anschließen.

Posten 48 "unter Strom"

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 25. Mai 2017, 16:15 Uhr in Allgemein.

Handwerkliches Geschick war gefragt. Solarmodul, Laderegler, Kabel und Batterie wurden montiert. Von links: die ehrenamtlichen Heimatfreunde Laurenz Wiggelinghoff,  Karl-Heinz Benkendorf, Bernd Benkendorf und Richard Raue. Foto: Pape

Von Hermann-Josef Pape

 "Das hätte noch mein Schwiegervater Josef Sander erleben müssen, der hier seinen Dienst  in den50er-Jahren als Schrankenwärter  für zwei  Bahnübergänge versah", sagte Laurenz Wiggelinghoff, als er jetzt die LED-Leuchten am Postenhäuschen 48 der Radbahn einschaltete. Die Heimatfreunde Karl-Heinz Benkendorf und Sohn Bernd hatten den Wunsch von Wiggelinghoff, eine Solaranlage am Schrankenposten  zu installieren, realisiert.

Im Frühjahr  2015 war der Posten am Hektometerstein 82,8 in der Dumte offiziell eröffnet worden. Der Nachbau erfolgte in einer Kooperation der Heimatvereine Burgsteinfurt und Borghorst und des Schützenvereins Dumte. Da die Radbahnfahrer sehr oft noch in der Dämmerung unterwegs sind und die Schutzhütte zu einer Ruhepause aufsuchen, ist es für sie von Vorteil, so Wiggelinghoff, dass am Eingang eine Lampe installiert ist und im Innenraum die touristischen Info-Tafel beleuchtet werden. "Wir konnten günstig eine gebrauchte Anlage bekommen", freut sich Wiggelinghoff. Der Strom aus Sonnenergie ist wartungsfrei und kostenlos. Damit nicht die ganze Nacht die Lampen leuchten, haben  wir einen Bewegungsmelder angebracht, zudem ist die Zeit der Schaltung frei programmierbar."

Die Projektleitung unternahm der ehemalige technische Bundesbahnbeamte Karl-Heinz Benkendorf, der sich in alte Eisenbahnzeiten zurückversetzt fühlte - zumal die Bahntrasse auch zu seinem Dienstbereich gehörte. Sein Sohn Bernd, Experte für Solartechnik, erklärte die Funktionsweise der Anlage: Das Solarmodul bringt eine Niederspannung von 12 Volt Gleichstrom über einen Regler zur 85 Ah-Batterie. Eingebaut wurden  stromsparende, langlebige LED-Lampen.

Abendradtour geht ins 28. Jahr

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 18. Mai 2017, 15:04 Uhr in Fahren & Wandern.

Gute Organisation ist alles: Zum Auftakt der Abendradtour gibt Tourleiter Wilhelm Dudek (2. v. links)  die Vorbestellungen für den Imbiss an die Zielgaststätte weiter.Foto: Hilgemann

Sie sind und bleiben ein Dauerbrenner beim Burgsteinfurter Heimatverein: Die sommerlichen Abendradtouren. Am 21. Juni 1989, also vor nunmehr 28 Jahren, brachen unter der Führung von Hans Raeker erstmals Burgsteinfurter Heimatfreunde zu einer Abendradtour auf. Damals als willkommener Lückenfüller für die ereignisarmen Sommerferien gedacht, laden die Abendradtouren heute von Mai bis September zum Mitradeln ein. Wilhelm Dudek arbeitet Woche für Woche eine abwechslungsreiche Strecke durch Feld und Flur aus. Nach einer ausgiebigen Stärkungspause geht es dann Richtung Heimat. Zum Auftakt in diesem Jahr trafen sich rund 30 Heimatfreunde, um bei sommerlichen Temperaturen auf gemütlichen Wegen das Ziel in Schöppingen anzusteuern. Technisch hat sich bei den Radwanderern in den 28 Jahren vieles verändert. So ist ein Großteil der Teilnehmer auf das bequeme Pedelec umgestiegen. Auch der schützende Fahrradhelm gehört zum Standardutensil. Die Streckenführung wird nicht mehr mit dem Messtischblatt verfolgt. Das Smartphon am Lenker zeigt sicher jede Abzweigung. Bestens organisiert war bei der ersten Tour in 2017 die Versorgung im Biergarten des Schöppinger Hotels zur Post für die durstigen und hungrigen Radler. Das Geheimrezept für das perfekte Wetter verriet Wilhelm Dudek: „Ich schaue mir immer im Internet die mittelfristige Wetterprognose an und lege danach den Termin für die nächste Tour fest.