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Übersicht unserer Aktivitäten

Adventsfeier der Frauengruppe

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 27. November 2018, 17:55 Uhr in Allgemein.

Die Frauengruppe des Heimatvereins lädt zu einer gemütlichen Adventsfeier mit Kaffee und Kuchen ein. Am  3. Dezember (Montag) treffen sich die Frauen um 15 Uhr in der Niedermühle. Der Nachmittag wird mit adventlichen und weihnachtlichen Gedichten, Geschichten und Liedern gestaltet. Die Frauen können sich auf einen fröhlichen Nachmittag freuen. Das Orgateam bittet darum, Kaffeegeschirr mitzubringen.

40. Krippenausstellung eröffnet

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 27. November 2018, 17:39 Uhr in Allgemein.

Familien Janßen und Martina Behrning-Lorenz bei der Ausstellungseröffnung.

Figuren aus Wachs stellt Katharina Epping in der Kreissparkasse aus.

Von Polen bis Peru, von Guatemala bis Tansania: Rund 130 Krippen haben die Organisatoren der 40. Krippenausstellung im Kommunikationszentrum der Kreissparkasse unter dem Motto „Krippen aus aller Welt“ zusammengetragen. Chef Prof. Anton Janssen erläuterte bei der Eröffnung  verschiedene Materialien, die zu Einsatz kamen: Ebenholz, Olivenholz, Rosenholz, Ton und vieles mehr. Martina Behrning-Lorenz erinnerte an die Anfänge in den 70er Jahren auf Initiative ihres Vaters Ernst Behrning mit dem RSV Friedenau, ehe ab 1978 die Exponate einem größeren Kreis in der Sparkasse gezeigt wurden.

Die Kreissparkasse unterstützt traditionell die Ausstellung mit einem Scheck, den Regionaldirektor Stephan Runde überreichte. Der Heimtverein zeigt in der Ausstellung Neujahrskucheneisen sowie Wachsfiguren von Katharina Epping.  

Die ältesten Belege von Waffeleisen stammen aus Frankreich, Belgien und der Schweiz. Im 9. Jahrhundert tauchen sie als weltliche Gegenstücke zu Hostieneisen in den Klöstern auf. Aber auch in Skandinavien wurden die Eisen in Wikingergräbern den 7. bis 10. Jahrhunderts gefunden. Die Eisen haben sich dann über ganz Europa verbreitet.

Über den Brauch des Neujahrs- kuchenbackens informiertr der Stand des Heimatvereins. Fotos: rm

Die ältesten Waffeleisen aus Nordrhein-Westfalen stammen aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, schriftlich belegt sind sie bereits seit dem 14. Jahrhundert. Die Motive auf der Innenseite der Platten sind sowohl weltlicher als auch religiöser Natur.  Häufig enthalten die Eisen Namen, Initiale, Hauszeichen oder Wappen oder sind Ausdruck eines christlichen Bekenntnisses. So sind Geräte mit Bibelzitaten, Szenen wie Christi Geburt, Dreikönige, Kreuzigung oder Auferstehung verziert oder zeigen das Lamm mit geschulterter Fahne.

Beliebtes Motiv war auch der Lebensbaum, auch Schicksalsbaum oder Baum der Erkenntnis . Er ist ein Unsterblichkeitssymbol, verkörpert aber auch das Kreuz Christi.Häufig waren Waffeleisen Hochzeitsgaben. Im Münsterland zogen junge Männer um Neujahr durch die Nachbarschaft und wünschten ein „glückseliges neues Jahr“. Das diente dazu, sich nach einer geeigneten Braut umzuschauen.

Gebacken wird am offenen Herdfeuer, wie schon auf dem Januarbild der Münsteraner Domuhr von 1540 zu sehen ist. Dabei ist Fingerspitzengefühl gefragt, wurde zu lange gebacken, verbrannte der Teig, zu kurze Backzeit zerreißt den Teig. Zwischen Weihnachten und Neujahr bekamen die Knechte und Mägde drei Tage frei und wurden „in den Kuchen“ beurlaubt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 19. Dezember während der Öffnungszeiten der Sparkasse zu sehen. Der traditionelle Weihnachtsmarkt findet am 8. Dezember von14 bis 17 Uhr und am 9. Dezember von 11 bis 17 Uhr statt.

Vortrag fällt aus

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 19. November 2018, 11:38 Uhr in Allgemein.

Der Heimatverein und die VHS weisen darauf hin, dass der Vortrag “Reisebeschreibungen von und nach Burgsteinfurt” von Dr. E. Hammerström am Dienstag (13.11.) in der Niedermühle wegen technischer Probleme leider ausfallen muss. Die Veranstaltung wird so schnell wie möglich nachgeholt und durch die Presse bekannt gegeben.

Winter nur auf der Leinwand

Verfasst von R.Menebröcker, Samstag, 10. November 2018, 11:48 Uhr in Allgemein.

Der Bildervortrag von Günther Hilgemann „Stemmert im Winterkleid“ fand bei den Heimatfreunden eine gute Resonanz, wenn auch vom Winter selbst weit und breit nichts zu sehen war. Trotzdem verstand der Vortragende es gut, die Besucher mitzunehmen auf einen Weg durch die Steinfurter Winterlandschaft und die jahreszeitlichen Besonderheiten.. Dabei behandelte er folgende Themen, die er durch passende Erklärungen und kleine Geschichtchen zu ergänzen wusste. „So wie es früher war, Schloss und Bagno im Winterkleid, Stadt- und Landleben im Winter, Schnee- und Eisvergnügungen insbesondere für Kinder, die Tierwelt im Winter, winterliche Kunstwerke, Winterstürme und traumhafte Ausblicke mit dem Teleobjektiv vom Schöppinger Berg. Besonders beeindrucksvoll kamen bei den Besuchern die Raureif-Zaubereien an und lösten direkt einen Applaus aus. Foto: Hilgemann

Bürgermeisterin plauderte aus den Nahkästchen

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 6. November 2018, 15:01 Uhr in Allgemein.

Auf großes Interesse beim Frauentreff des Burgsteinfurter Heimatvereins stieß der Besuch der Bürgermeisterin. In der rappelvollen Niedermühle berichtete Claudia Bögel-Hoyer über ihren persönlichen und beruflichen Werdegang. Die Bürgermeisterin betonte, dass wie in jedem Beruf, den man ernst nimmt, harte Arbeit die Voraussetzung für den Erfolg ist. Deutlich wurde, dass Frau Bögel-Hoyer mit viel Herzblut ihre Ämter in Berlin und im Rathaus ausübt. Mariann Büsing überreichte im Namen des Frauentreffs ein Dankeschön-Präsent an die Bürgermeisterin.

Foto: Hilgemann

Memo-Spiel wieder erhältlich

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 1. November 2018, 10:20 Uhr in Allgemein.

Das Memo-Spiel, das auf Initiative des Kreisheimatbundes gemeinsam mit dem Kreis Steinfurt entwickelt worden ist, kann ab sofort wieder für fünf Euro im Stadtmuseum in Burgsteinfurt zu den Öffnungszeiten erworben werden. Auf 50 mal zwei bunten Karten sind Heimathäuser und andere historische Gebäude im Kreis zu sehen. Aus Burgsteinfurt sind die Niedermühle und das Kreishaus mit dabei.

Durch das Spiel können auch Kinder erfahren, wie vielfältig die Region ist und wo sie sich in den verschiedenen Heimatvereinen engagieren können, heißt es in dem Begleitheft zu Spiel. In dem Heft enthalten sind auch zahlreiche Anekdoten und Informationen zur Geschichte der verschiedenen Gebäude.

Für die Niedermühle wird auf die erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1352 hingewiesen. Weiter erfährt man, dass sie ein wichtiger Eckpfeiler der Stadtbefestigung war und erstmals 1475 als Niedermühle bezeichnet wird. 1697 wurde sie durch einen Brand vernichtet, aber umgehend wieder aufgebaut. 1957 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt und das Staurecht an die Stadt übertragen. 1995 pachtete der Heimatverein die Mühle und sorgte für die vollständige Restaurierung.

Borghorst ist mit dem Ackerbürgerhaus im Buckshook dabei. Das vermutlich älteste erhaltene Gebäude in Borghorst stammt aus dem Jahr 1657. 2004 erwarb der Heimatverein Borghorst das Haus und restaurierte es behutsam.

 

Bürgermeisterin beim Frauentreff

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 30. Oktober 2018, 15:50 Uhr in Allgemein.

Der Frauentreff des Heimatvereins lädt am Montag (5. November) um 15 Uhr zu einem gemütlichen Kaffeeklatsch in die Niedermühle ein.Als Gast hat sich unsere Bürgermeisterin Claudia Bögel- Hoyer angekündigt, die als echtes Stemmerter Mädchen über ihre biographischen Hintergründe und ihre beruflichen Stationen erzählen wird. Sicherlich gibt es auch die Möglichkeit, Fragen zur aktuellen Situation in der kleinen und großen Politik zu stellen. Die Frauen werden gebeten, Kaffeegeschirr und ein Tafelmesser mitzubringen.

Vortrag: Stemmert im Winterkleid

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 30. Oktober 2018, 15:42 Uhr in Allgemein.

Am Dienstag (6. November) findet um 19 Uhr in der Niedermühle aus dem Jahresprogramm des Heimatvereins und der VHS ein Bildervortrag mit Günther Hilgemann statt. „Stemmert im Winterkleid“, dass lässt zunächst einmal die Kinderherzen höher schlagen. Jede Schneeflocke wird begeistert aufgenommen. Auch Günther Hilgemann hat seit Jahren seine Eindrücke in Bildern festgehalten, die das Motto: „Stemmert- Ganz in Weiß“ widerspiegeln. Dabei greift er auch in die Mottenkiste und zeigt Bilder, die an eisige Zeiten vor fast 100 Jahren erinnern. Die jahreszeitlichen Feste zur Winterzeit in Stadt und Land werden ebenso beleuchtet wie herrliche Motive an Raureiftagen. Aber der Winter als kalte Jahreszeit hat nicht nur schönes im Gepäck. Die Winterstürme samt Schneechaos sind so schnell nicht aus dem Gedächtnis zu streichen. Wie die Tierwelt mit den Einschränkungen der kalten Jahreszeit umgeht, ist dem Referenten einen weiteren Schwerpunkt wert. Natürlich fehlen auch nicht die die Bilder einer defekten Schneelandschaft, die die Vorfreude auf den bevorstehenden Winter überwiegen lassen.

Für Mitglieder des Heimatvereins ist die Vortragsveranstaltung kostenfrei, während alle anderen Interessenten eine Kursgebühr der VHS von sechs Euro zu entrichten haben.

Schicksale Burgsteinfurter Juden

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 24. Oktober 2018, 19:25 Uhr in Allgemein.

Mit den Schicksalen von Hermann Emanuel und Horst Martin Buchheimer beschäftigte sich Dr. Willi Feld am Dienstagabend (23. Oktober) in der Niedermühle zum Thema Steinfurter Judengeschichte.

Es war der 27. Juli 1942: Die letzten sieben Burgsteinfurter Juden wurden aus ihren Häusern geholt und zur Gaststätte „Schützenhof“ an der Hammer Straße in Münster gebracht. Am 31. Juli wurden sie am dortigen Güterbahnhof in Züge gepfercht und nach Theresienstadt verschleppt. Unter ihnen war Hermann Michel. Er überlebte die Shoa und kehrte nach der Befreiung nach Burgsteinfurt zurück.

Irmgard Walbaum hat sich zwei Jahre lang mit dem Schicksal von Hermann Michel beschäftigt. Während des Studiums im Alter an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster arbeitete die 1951 in Burgsteinfurt geborene ehemalige Lehrerin als „forschende Lernende“ mit elf weiteren Studierenden zum Umgang mit dem Nationalsozialismus in Westfalen in der Nachkriegszeit. Die Ergebnisse wurden unter dem Titel „Helden und Außenseiter“ veröffentlicht. Walbaum, die heute in Münster wohnt, hat ein Exemplar des 820 Seiten umfassenden Buches dem Heimatverein Burgsteinfurt geschenkt. Es kann im Stadtmuseum ausgeliehen werden.