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Übersicht unserer Aktivitäten

Schnatgang nach Metelen Land

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 12. Oktober 2017, 11:55 Uhr in Allgemein.

Am Sonntag (15.10.2017) lädt der Heimatverein bei hoffentlich sonnigem Wetter zum nächsten Schnatgang  ein. Die Wanderung beginnt um 14 Uhr an der Schranke des Seller Sees. Dorthin gelangt man, wenn man aus Richtung Burgsteinfurt kommend hinter dem Landcafé Sellerfeld rechts abbiegt und der geteerten Straße bis zum Ende folgt. Nach ca. 150 Metern Schotterweg gelangt man zur Schranke.

Die Wanderung führt vom Stein Nr. 64 bis Nr. 57 nahe dem  Bahnhof Metelen Land. Auf der Strecke gilt es, insgesamt sieben Steine zu entdecken.

Zum Abschluss ist eine Einkehr mit Kaffee und Schnittchen geplant. Der Rückweg wird gegen 16:30 Uhr entweder mit dem Zug oder nach Absprache in Fahrgemeinschaften erfolgen.

Die aktuelle Wetterlage macht festes Schuhwerk dringend erforderlich. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Fragen bitte an Wilhelm Dudek, Tel.  0170-7614823

Verfall und Renovierung der Konzertgalerie

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 2. Oktober 2017, 18:12 Uhr in Allgemein.

Digitale Bilderschau in der Niedermühle

Die Konzertgalerie während der Renovierung.Foto: Pape

Europäisches Kulturerbe von hohem Rang, „Leuchtturm-Projekt", „ein einmaliges Kleinod" und so weiter. Die Lobeshymne für Europas ältesten frei stehenden Konzertsaal ist seit dessen Wiedereröffnung im März 1997 nicht verstummt. Hermann Josef Pape wird die Entwicklungsgeschichte der Bagno-Konzertgalerie (1774) in Bezug auf ihren Bau, den Verfall, die Renovierung, den Bau der barocken Achse sowie die Inbetriebnahme der Konzertgalerie bis heute in einem fotografischen Streifzug am Dienstag (10. Oktober) um 19 Uhr in der Niedermühle darstellen. Seit nunmehr 20 Jahren erwecken Konzerte mit Künstlern von Weltruf die sorgfältig rekonstruierte historische Stätte zu neuem Leben. In seinem Vortrag öffnen sich die Flügeltüren der Konzertgalerie für die viel beachteten Weltklasse- Promenaden konzerte ebenso wie für die Musikdarbietungen einheimischer Künstlerinnen und Künstler. Im Rahmen der Regionale 2004 werden Ausschnitte von den Bagnotagen präsentiert. Die Bagnotage wurden ein großes bürgerschaftliches Fest. In der Volkshochschule liefen die organisatorischen Fäden zusammen. Mehr als 30 Vereine, Gruppen und Einzelpersonen begaben sich eine Woche "Auf die Suche nach der verlorenen Zeit" und demonstrierten in 46 Veranstaltungen, dass das lange umstrittene Projekt mittlerwei le von der großen Mehrheit der Bevölkerung akzeptiert und unterstützt wird. Verstummt waren die lauten Stimmen der Kritiker, die die Restaurierung des im Laufe der Jahrhunderte stark heruntergekommenen Gebäudes mit allen Mitteln ver indern wollten. Ein Erfolg der vielen Streiter in Steinfurt für den Erhalt dieses einzigartigen Erbes einer glanzvollen Geschichte. Auch das KulturForumSteinfurt wirkt bei den verschiedensten An lässen in der Konzertgalerie mit. Exklusive Dozenten- und Schülerkonzerte, Jugend musiziert, Ausstellungen und andere Events bereichern das kulturelle Leben der Region.

Die Veranstaltung findet in Kooperation des KulturForumSteinfurt mit dem Heimatverein Burgsteinfurt statt. Für Mitglieder des Heimatvereins ist die Veranstaltung gebührenfrei. Nichtmitglieder zahlen sechs Euro.

39. Krippenausstellung

Verfasst von R.Menebröcker, Sonntag, 1. Oktober 2017, 10:50 Uhr in Allgemein.

„Weihnachten – Altvertrautes neu entdecken“ lautet das Motto der 39. Krippenausstellung, die die Heimatvereine Horstmar und Burgsteinfurt vom 27. November bis 20. Dezember wieder gemeinsam im Kommunikationszentrum, der Kreissparkasse, Bahnhofstraße 2, in Burgsteinfurt veranstalten.Wie sich das Brauchtum rund um Advent und Weihnachten im Laufe der Zeit gewandelt hat, wird in der Ausstellung zu sehen sein.

Der traditionelle Weihnachtsmarkt findet am 9. Dezember (Samstag) von 14 bis 17 Uhr und am 10. Dezember (Sonntag) von 11 bis 17 Uhr in der Sparkasse statt.

Interessenten, die sich an der Ausstellung beteiligen möchten, können sich bei Martina Behrning-Lorenz (Tel. 02551/3251, E-Mail: martina@lorenz-steinfurt.de) oder Familie Janssen (Tel. 02558/7507, E-Mail: janssen@fh-muenster.de) melden.

Aa Thema beim Frauentreff

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 27. September 2017, 11:34 Uhr in Allgemein.

Die Frauengruppe des Heimatvereins trifft sich am Montag (2. 10 2017) um 15 Uhr in der Niedermühle. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken und Kuchenessen wird Günther Hilgemann einen Vortrag halten mit dem Thema: „Die Aa- ein Flüsschen passt sich an“. Die Organisatorinnen freuen sich auf einen unterhaltsamen Nachmittag.

Reformation - ein 60 Jahre währender Prozess

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 27. September 2017, 11:06 Uhr in Allgemein.

 „Es gibt keinen fixen Zeitpunkt für die Reformation in Westfalen“. Dies erklärte Dr. Christof Spannhoff vom Institut für vergleichende Stadtgeschichte in Münster bei einem Vortrag am Montagabend (25.9.) in der Niedermühle.

Grafenstein-Ausstellung endet

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 27. September 2017, 09:26 Uhr in Allgemein.

Von Gottfried Bercks

Der Heimatverein Burgsteinfurt hält seine Ausstellung über die so genannten Grafensteine noch bis zum Freitag (29.9. 2017)geöffnet. Von 17 bis 19 Uhr stehen Heimatfreunde in der Niedermühle in Burgsteinfurt bereit, um Interessierte durch die Ausstelllung zu begleiten. Im Anschluß wird diese abgebaut. Die Geschichte dieser Grenzsteine (Bild von 1961) hat nicht ausschließlich mit Burgsteinfurt zu tun sondern ebenso mit Emsdetten, Neuenkirchen und Borghorst. Kommen doch an dieser Stelle die Kirchspielgrenzen der genannten Gemeinden zu einem Schnittpunkt zusammen, welcher sich keilförmig in das Zentrum, des früher völlig unkultivierten Grenzgebietes, hineinschiebt. Ebenso tagte an diesem Standort über Jahrhunderte nach mündlicher Überlieferung das Markengericht, um unter Vorsitz des "Holzgrafen" (Äbtissin von Borghorst oder Graf von Steinfurt) bei Unstimmigkeiten unter den Markengenossen Recht zu sprechen.
Es ist schon interessant, bei Gang durch die Ausstellung festzustellen, dass der so genannte "Grafenstein" schon auf Karten des 16. Jahrhunderts wiederzufinden ist. Das gilt aber nicht nur für Karten der Grafschaft Steinfurt, sondern auch für Karten mit kleineren Maßstäben wie Westfalen- und Bistumskarten. Weitere Karten weisen eine andere Namensbezeichnung aus, nämlich "Huggenberger Stein". Interessant ist auch eine in größerem Maßstab erstellte Karte des Beifangs Ahlintel, wo es jahrhundertelang zwischen dem Stift Münster und der Grafschaft Steinfurt darum ging, wer Landesherr war. Dieser Streit führte im Jahr 1597 zu einer Eingabe beim Reichskammergericht in Speyer, zu der der münsterische Fürstbischof zur Verdeutlichung seiner Ansprüche durch Nikolaus von Ring eine Karte zeichnen ließ, die nicht genordet ist und einen Eintrag: "Witten Sandstein" enthält. Hier ist erstmals an offizieller Stelle von einem Steinmaterial, Sandstein, die Rede.
Weitere spannende Kartendetails sind vor Ort zu entdecken. Anmeldungen von Gruppen und weitere Informationen bei Gottfried Bercks, Tel. 02551/5021.

Frauen schmücken Erntewagen

Verfasst von R.Menebröcker, Sonntag, 24. September 2017, 22:53 Uhr in Allgemein.

Die Frauengruppe des Heimatvereins trifft sich am Freitag (29. 9.) um 14:30 Uhr auf dem Anwesen der Familie Dudek, Sellen 99, um den Erntewagen zu schmücken. Hans Knöpker wird mit seinem  Pferdegespann den Wagen über den Erntedankmarkt fahren. Drei in bäuerlicher Ernte-Tracht gekleidete Frauen werden auf dem mit Strohballen aufgefütterten Wagen sitzen und stehen nach der Fahrt interessierten Bürgern und Bürgerinnen für  Fragen zur Verfügung.

Reformation in der Grafschaft Steinfurt

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 19. September 2017, 19:10 Uhr in Allgemein.

Von Gottfried Bercks

Die Erinnerungstafel aus dem Stadtmuseum stellt die Äbtissin von Borghorst und Vreden Jacoba von Tecklenburg (+1563) dar
mit ihrer Mutter anbetend unter dem Kreuz. Daneben die Schutzpatrone beider Stifte Nicomedes und Felizitas. Sie scheiterte bei dem Versuch die westfälischen
adeligen Damenstifte im Münsterland, der lutherischen Lehre zuzuführen.

Am Montag (25. 9. 2017) findet im Rahmen des Jahresprogramms des Heimatvereins Burgsteinfurt ein Vortrag zu dem Thema "Die Reformation in der Grafschaft Steinfurt" statt. Referent ist Dr. Christof Spannhoff, der sich im Steinfurter Raum schon einen Namen zu ortsgeschichtlichen Themen gemacht hat und beim Institut für vergleichende Städtegeschichte auch dienstlich mit dem Reformationsthema befasst ist. Gleichzeitig ist der 25. September der Jahrestag des Augsburger Religionsfriedens, als vor genau 462 Jahren dieser Friedensvertrag (1555) beschlossen wurde.
Warum wurde die Grafschaft Steinfurt im 16. Jahrhundert zu einer evangelischen Enklave im katholischen Münsterland? Wie gelangte die Reformation dort überhaupt hin? und welche Auswirkungen hatten diese Veränderungen auf die einzelnen Bürger. Neben diesen Fragen nach den konkreten lokal- und regionalgeschichtlichen Prozessen wird Spannhoff auch auf Fragen allgemeiner Art eingehen. Was ist überhaupt Reformation, wie unterscheiden sich die einzelnen Bekenntnisse? Wie kam die allgemeine Bevölkerung mit Neuerungen zurecht? und vor welchen Problemen steht man eigentlich, wenn man sich mit der "Reformation" befasst, sowohl in quellenmäßiger und begriffsgeschichtlicher Hinsicht?
Der Vortrag findet um 19 Uhr im Vortragsraum der Niedermühle statt. Da mit der VHS eine Kooperation besteht, sind die Mitglieder des Heimatvereins von der Kursgebühr von sechs Euro befreit.

Besuch aus Münster

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 14. September 2017, 11:12 Uhr in Allgemein.

„Besonders beeindruckend war das Stadt-Modell von Burgsteinfurt mit der Schlossanlage und der Johanniterkommende.“ So steht es in einem Bericht der Ausgabe 3/2017 von  „Torhaus Aktuell“ einer Zeitschrift des Stadtheimatbundes Münster. Der Kontakt wurde anlässlich der Porzellanausstellung mit dem Porzellanverein aus Münster geknüpft. Renate Buntz und Hermann Lünnemann führten die 16 Teilnehmer durch das Museum.

Ein Stadtrundgang führte die Besucher unter anderem an der Hohen Schule vorbei zur Kleinen Kirche, Großen Kirche zur Johanniterkommende, wo das Bild entstand.. Zum krönenden Abschluss war in Lünnemanns Schöppken die Kaffeetafel gedeckt. Foto: Pape

Großes Interesse am Denkmaltag

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 13. September 2017, 11:04 Uhr in Allgemein.

Über die Reformation aus ihrer Sicht berichteten die Gräfinnen Walburg und Magdalena. Foto: Pape

Wie beeinflussten Gräfin Walburg von Brederode und Magdalena von Neuenahr die Reformationsbewegung in Steinfurt? Antworten darauf versuchten die beiden, dargestellt von Hannelore Raeker und Roswitha Kubacki, in einem Interview mit Renate Buntz anlässlich des Dankmaltages vor dem Stadtmuseum zu geben.

Gräfin Walburg (1512 – 1567)  ließ ab 1544 in der Schlosskapelle und der Kleinen Kirche in Steinfurt die Gottesdienste nach evangelisch-lutherischem Bekenntnis  feiern. Sie stammte aus einer niederländischen Familie, die am Freiheitskampf der Geusen, einem protestantischen Adelsbündnis, beteiligt. Ihre Schwester stand in Briefkontakt zu Calvin.

Nach dem Tod ihres Mannes, als ihr Sohn Arnold III. noch minderjährig war,  stärkte sie weiter die evangelische Lehre. 1558 regte sie die Reformierung der Großen Kirche an. Die Umwidmung der Kirche verwirklichte sie aber nicht selbst.

Das schaffte ihre Schwiegertochter Magdalena von Braunschweig-Lüneburg (1540 – 1586) mit einem Überraschungscoup, als sie am 25..1. 1564 mit Gefolge vor den Altar trat und der Reformierung zustimmte.

Zahlreiche Besucher informierten sich in der Niedermühle bei Kaffee und Kuchen über die Geschichte der Grafensteine. Foto: Pape

In der Niedermühle war nach schleppendem Beginn nachmittags kaum noch ein Platz zu bekommen. Dort hatte Gottfried Bercks auf Karten und Bildern zahlreiche Informationen über die Grafensteine zusammengetragen. Die Grafensteine befinden sich etwa 2 km südlich von Clemenshafen an einem Schnittpunkt der Gemeindegrenzen von Burgsteinfurt, Borghorst, Emsdetten und Neuenkirchen. Zwei Grenzsteine weisen darauf hin. Ferner deutet ein Grenzstein auf die Grafschaft Steinfurt und das Fürstbistum Münster hin deren Grenze hier verläuft. Bis vor knapp 200 Jahren befanden sich hier ringsum verschiedene Marken. Die Bezeichnung „Grafensteine“ könnte von den sogenannten Holzgrafen hergeleitet sein. Heute befindet sich dort eine Schutzhütte für Wanderer und Radfahrer.

Großes Interesse herrschte auch in der Blaudruckwerkstatt, die aufgrund zahlreicher auswärtiger Besucher einen guten Umsatz verzeichnete.