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Übersicht unserer Aktivitäten

Frauen radeln ins Künstlerdorf

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 26. Juni 2017, 11:17 Uhr in Allgemein.

Der Frauentreff des Heimatvereins startet am Montag (3. Juli) zu seiner traditionellen Sommerradtour. Ziel ist Schöppingen. Dort ist um 14.30 Uhr das Kaffeetrinken und Kuchenessen im Cafe des Künstlerdorfes geplant. Nach einer Einführung durch einen jungen Künstler in die Aufgaben und Intentionen des Künstlerdorfes folgt die Besichtigung des Ortskerns von Schöppingen mit Führung u.a. durch Kirche und Rathaus. Start der Fahrradtour  ist um 12.30 Uhr am Blumenhaus Gasch an der Ochtruper Straße.

Reise in die Vergangenheit der Porzellanmalerei

Verfasst von R.Menebröcker, Samstag, 24. Juni 2017, 11:24 Uhr in Allgemein.

 

Auf eine Reise in die Vergangenheit der Porzellanmalereit nahm Rainer-Ludwig Daum die Zuhörer im Stadtmuseum mit. Foto:Pape

Von Hermann-Josef Pape

Zum Abschluss der Porzellanausstellung überraschte der Vorsitzende des Porzellanmuseums Münster Rainer-Ludwig Daum. an zwei Abenden im Stadtmuseum die Teilnehmer mit einem Vortrag über Porzellanmalereien in Nordrhein-Westfalen. Daum präsentierte ausgezeichnete und seltene Fotos nicht nur von Porzellanen, die denen des ausstellenden Burgsteinfurter Porzellanmalermeisters Heinz Pettirsch in Dekor und Farbe ähnlich sind. Mit alten Bildern aus der Provinzialhauptstadt Münster gab es eine kleine Reise in die Vergangenheit.

Gegebenheiten und Hintergründe über die verschiedenen Porzellanmalereien in NRW standen  im Vordergrund. Als Pettirsch sich in Burgsteinfurt selbstständig machte, waren mehrere größere und kleinere Porzellanmaler tätig. Alle hatten gemeinsam, dass sie sich die Weißware von unterschiedlichen Herstellern beschaffen mussten und dann dekorierten. Es  wurden Exponate der Malerei Spitzer aus Dieringhausen und  Porzellane der Malerei Severin aus Bünde gezeigt.

 Auch die Malereien von Bernhard te Uhle und Kurt Sünderhauf aus Münster blieben nicht unerwähnt, sowie  zuletzt die Porzellanmanufaktur Rhenania in Bonn-Duisdorf, in der schon seit dem Jahr 1945 Maler aus Münster  anfingen und wie Heinz Pettirsch in Burgsteinfurt die Muster und Farben mit in den neuen Betrieb einbrachten. So entstanden viele Ähnlichkeiten unter den Malereien, die Daum anhand von gegenüberstellenden Bildern deutlich machte.

 Im Anschluss führten die Mitarbeiter des Heimatvereins im Stadtmuseum die Teilnehmer durch die Ausstellung. Weitere Informationen im Internet unter www.porzellanmuseum-muenster,com.

Reise zur Kultur des Münsterlandes

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 15. Juni 2017, 11:36 Uhr in Allgemein.

„Die Kinder vom Sachsenhof„ war das Thema eines unterhaltsamen Nachmittags beim Frauentreff des Heimatvereins mit der Burgsteinfurter Autorin Ulrike Karau (l.)Foto: Hilgemann

Von Marlene Hilgemann

Zu einem Ausflug in die Geschichte unserer Vorfahren lud die Grundschullehrerin Ulrike Karau die Frauen des Heimatvereins im Rahmen des monatlichen Frauentreffs ein. Als die Sachsen vor 1.200 Jahren unser Gebiet an der Ems besiedelten, hinterließen sie ihre Spuren in der Bauerschaft Pentrup, unweit von Greven. Dort haben Heimatfreunde die Nachbildung eines typischen Sachsenhofes errichtet. Einmal im Jahr findet dort ein Aktionstag statt, der die Aktivitäten der damaligen Zeit nachempfindet. In diesem Jahr am 2. Juli. Ulrike Karau fand diese historische Wiedererweckung so spannend, dass sie darüber vor neun Jahren ein Kinderbuch geschrieben hat, „Die Kinder vom Sachsenhof“. Anschaulich und bildhaft nahm die Referentin die Frauen mit auf eine Reise zu den Wurzeln unserer Kultur im Münsterland. Lebensumstände und Gepflogenheiten der Menschen in damaliger Zeit ließ die Pädagogin anschaulich in ihren Romanfiguren, den Kindern Swantje, Willi, Otto und der kleinen Schwester Hildrun wiederaufleben, die sich ähnlich wie die Kinder heute ärgern und miteinander spielen, aber auch schon auf dem Hof arbeiten müssen. Emso, der Vater bearbeitet als freier sächsischer Bauer zusammen mit seiner Frau Freya sein Land. Natürlich spielte auch Karl der Große, der die Christianisierung unserer Vorfahren vorangetrieben hat, eine wichtige Rolle, gegen dessen Soldaten der Romanvater als junger Mann gekämpft hatte. Die Bewohner des Sachsenhofs glaubten nämlich noch an die Macht verschiedener Götter. Namen wie Donar und Freya finden sich heute noch in den Wochentagen Donnerstag und Freitag wieder. Das Buch richtet sich in erster Linie an Kinder, ist aber auch für Erwachsene lesenswert. Auf kindgerechte Weise vermittelt Ulrike Karau geschichtliche Zusammenhänge, die unser Leben bis heute beeinflussen und von denen wir oft nur wenig wissen. Frau Karau bedauert: „Unsere Kinder wissen mehr von Cowboys und Indianern als von der eigenen Geschichte.“ Für die Frauen des Frauentreffs ein lehrreicher Nachmittag in der Niedermühle. Geschichte muss nicht trocken sein.

Radtour zum Spargelessen

Verfasst von R.Menebröcker, Sonntag, 11. Juni 2017, 16:46 Uhr in Allgemein.

Die Radelgruppe des Heimatvereins Burgsteinfurt trifft sich am Freitag (16.6.) um 16 Uhr bei Gisela und Wilhelm Dudek in Sellen zu einer Abendradtour. Als Ziel soll die Gaststätte "Timmer-Gellenbeck" in Ohne angesteuert werden. Hier wird den Radlern wie gewohnt ein reichhaltiges Spargel-Büffet serviert. Die Route verläuft über Welbergen, die Bauernschaften Rothenberge und Brechte nach Ohne. Der Rückweg erfolgt über Haddorf, Andorf und Aabauernschaft nach Burgsteinfurt. Zur Vorbereitung des Spargelmenüs wird um Anmeldungen ausnahmsweise bei der Provenzial-Versicherung Lindhof & Kolthoff, Tel. 02551/3202, bis Mitwoch (14.6.) gebeten. Dieser Tour können sich Nichtmitglieder gerne anschließen.

Die Kinder vom Sachsenhof

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 5. Juni 2017, 15:39 Uhr in Allgemein.

Die Frauengruppe des Heimatvereins lädt am Montag, 12. Juni um 15 Uhr in die Niedermühle ein.Als Referentin wird Ulrike Karau, Lehrerin an der Graf Ludwig-Schule in Burgsteinfurt zu Gast sein. Frau Karau hat 2009 das Buch „Die Kinder vom Sachsenhof“, (Untertitel „ Wie unsere Vorfahren von den Göttern zu Gott fanden“ ) herausgebracht, in dem sie die Geschichte der Christianisierung der Sachsen vor über 1200 Jahren darstellt. Das Buch richtet sich in erster Linie an Kinder ist jedoch auch für Erwachsene hochinteressant. Das Team der Frauengruppe freut sich auf einen unterhaltsamen und lehrreichen Nachmittag.

Ausstellung am Mühlentag

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 31. Mai 2017, 15:15 Uhr in Allgemein.

Zum Mühlentag am 5. Juni (Pfingstmontag) wird in der Niedermühle ein Teil der Ausstellung „200 Jahre Kreis Steinfurt“ gezeigt.  Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten des Kreises Steinfurt zum 200-jährigen Bestehen im vergangenen Jahr haben das Straßenbauamt und das Vermessungs- und Katasteramt des Kreises sowie der Kreisheimatbund und zwölf Heimatvereine aus dem Kreis, darunter auch Burgsteinfurt, die Ausstellung „Grenzen - Straßen - Brücken“  am 6. November gemeinsam präsentiert. Diese Ausstellung war der Geschichte der Grenzen und der Infrastruktur gewidmet und ist seit März auf Wanderschaft.

Der Themenbogen dieser Wanderausstellung spannt sich von den Postrouten im 19. Jahrhundert über die Geschichte des Max-Clemens-Kanals, den Kohleabbau, den Bau der Chausseen, der B 54n sowie der A 1 bis hin zur Entstehung des Flughafens Münster-Osnabrück.

Die Niedermühle ist am Pfingstmontag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Das Wasserrad wird sich nicht drehen, eine Bewirtung findet nicht statt.

Das Stadtmuseum, An der Hohen Schule, ist am Pfingstmontag ebenfalls geöffnet. Auch dort sind einige der 25 Roll-Ups zu sehen. Das Stadtmuseum ist am Samstag, Sonntag und Montag (3. bis 5.6.) jeweils von 14.30 bis 17 Uhr geöffnet. Dann ist auch die erweiterte Industrieausstellung mit Briefköpfen Burgsteinfurter Firmen zu sehen.

Im Stadtmuseum können auch zahlreiche historische Schriften eingesehen werden. So zum Beispiell die „Steinfurter Armenstifungen“, ein Gutachten von Pstor Engel über die Zusammenlegung der Städte oder von Prof. Dr. Karl Döhmann das Buch „Beiträge zur Geschichte der Stadt und Grafschaft Steinfurt.

Außerdem ist auch die Ausstellung, die dem Burgsteinfurter Porzellanmaler Heinz Pettirsch gewidmet ist, zu sehen.

Die Wanderausstellung 200 Jahre Kreis Steinfurt wird nach Pfingsten bis zum 16. Juni im Rathaus in Borghorst zu den Öffnungszeiten zu sehen sein.

 

Posten 48 "unter Strom"

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 25. Mai 2017, 16:15 Uhr in Allgemein.

Handwerkliches Geschick war gefragt. Solarmodul, Laderegler, Kabel und Batterie wurden montiert. Von links: die ehrenamtlichen Heimatfreunde Laurenz Wiggelinghoff,  Karl-Heinz Benkendorf, Bernd Benkendorf und Richard Raue. Foto: Pape

Von Hermann-Josef Pape

 "Das hätte noch mein Schwiegervater Josef Sander erleben müssen, der hier seinen Dienst  in den50er-Jahren als Schrankenwärter  für zwei  Bahnübergänge versah", sagte Laurenz Wiggelinghoff, als er jetzt die LED-Leuchten am Postenhäuschen 48 der Radbahn einschaltete. Die Heimatfreunde Karl-Heinz Benkendorf und Sohn Bernd hatten den Wunsch von Wiggelinghoff, eine Solaranlage am Schrankenposten  zu installieren, realisiert.

Im Frühjahr  2015 war der Posten am Hektometerstein 82,8 in der Dumte offiziell eröffnet worden. Der Nachbau erfolgte in einer Kooperation der Heimatvereine Burgsteinfurt und Borghorst und des Schützenvereins Dumte. Da die Radbahnfahrer sehr oft noch in der Dämmerung unterwegs sind und die Schutzhütte zu einer Ruhepause aufsuchen, ist es für sie von Vorteil, so Wiggelinghoff, dass am Eingang eine Lampe installiert ist und im Innenraum die touristischen Info-Tafel beleuchtet werden. "Wir konnten günstig eine gebrauchte Anlage bekommen", freut sich Wiggelinghoff. Der Strom aus Sonnenergie ist wartungsfrei und kostenlos. Damit nicht die ganze Nacht die Lampen leuchten, haben  wir einen Bewegungsmelder angebracht, zudem ist die Zeit der Schaltung frei programmierbar."

Die Projektleitung unternahm der ehemalige technische Bundesbahnbeamte Karl-Heinz Benkendorf, der sich in alte Eisenbahnzeiten zurückversetzt fühlte - zumal die Bahntrasse auch zu seinem Dienstbereich gehörte. Sein Sohn Bernd, Experte für Solartechnik, erklärte die Funktionsweise der Anlage: Das Solarmodul bringt eine Niederspannung von 12 Volt Gleichstrom über einen Regler zur 85 Ah-Batterie. Eingebaut wurden  stromsparende, langlebige LED-Lampen.

Beispielhafte Zusammenarbeit

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 1. Mai 2017, 12:07 Uhr in Allgemein.

Zahlreiche Gästen nahmen an der Einweihung der neuen Schutzhütte teil. Foto: Schneuing

Die Zusammenarbeit der Heimatvereine Burgsteinfurt, Neuenkirchen und Borghorst hat sich gelohnt: Rechtzeitig zur neuen Radelsaison wurde am Sonntag (30.4.) die neue Schutzhütte an den Grafensteinen eingeweiht. „Hütte?“ Nix da, ein richtiges Bauwerk, konstatierte Neuenkirchens Bürgermeister Franz Möllering vor 150 Gästen.

Der Vorsitzende des Heimatvereins Neuenkirchen, Heinz Becker, dankte den fleißigen Helfern und den Sponsoren, zum Beispiel Holzbau Brüggemann, Steinmetz Wigger, Bedachungen Friedrichs und der  Kreissparkasse Steinfurt. „Außerdem danken wir Bernhard Dauermann, dem das Grundstück gehört und Nachbar Charly Beermann, der zugesagt hat, in Zukunft aufzupassen, dass hier kein Schindluder getrieben wird.“

Es war ein langer Weg von der Idee bis zur Einweihung. Daran erinnerte Hans Knöpker, der gemeinsam mit Gerd von der Haar die Koordination beim Bau übernommen hatte. Beim gemeinsamen Schnatgang der Heimatvereine Burgsteinfurt und Neuenkirchen im Jahr 2012 schenkte Knöpkers Frau Heide an den Grafensteinen Glühwein aus und meinte:“ Eine Hütte wäre hier ganz nett“. Ein paar Jahre später griffen Becker und Knöpker die Idee wieder auf und im Februar 2016 wurden konkrete Pläne geschmiedet. Bei der Umsetzung dieser Pläne hatten alle beteiligten viel Spaß, wie Knöpker betonte.

Weil die Schutzhütte auf Neuenkirchener Gebiet steht, wurde sie der Gemeinde geschenkt.

 Auf die historische Bedeutung der Grafensteine wies Gottfried Bercks hin. Einer der Schnatsteine wurde bereits 1788 gesetzt.

Die beispielhafte Zusammenarbeit der Vereine bei diesem Projekt hob der Vorsitzende des Heimatvereins Borghorst, Alfred Heptner, hervor. Sie könne auch als Vorbild für die Schützenvereine gelten, so Heptner weiter. Den lobenden Worten ihrer Vorredner schloss sich auch die neue Vorsitz3ende des Burgsteinfurter Heimatvereins, Dr. Barbara Herrmann an, ehe man bei Getränken und Grillwurst zum gemütlichen Teil überging..

Historischen Spuren in Nottuln gefolgt

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 27. April 2017, 17:13 Uhr in Allgemein.

Der Heimatverein Burgsteinfurt lud  zu einer Fahrt nach Nottuln ein, um dort den Stiftsplatz, die Kuriengebäude und die St. Martinuskirche zu besichtigen. Damit wurde an den Vortrag "Damenstifte im Münsterland" von Historiker Hans Jürgen Warnecke Anfang  des Jahres angeknüpft.

Schutzhütte wird eingeweiht

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 26. April 2017, 11:55 Uhr in Allgemein.

Zur Einweihung der in Gemeinschaftsarbeit von den Heimatvereinen Burgsteinfurt, Borghorst und Neuenkirchen erstellten Wetterschutzhütte für Wanderer und Radfahrer bei den Grafensteinen laden die drei Heimatvereine (HV)  am kommenden Sonntag, 30.April, ab 11.00 Uhr herzlich ein.